Wendig, stilvoll und voller Zeitgeist: Der Goggo-Roller markierte den Einstieg der Dingolfinger Automobilwerke in die motorisierte Welt. Entdecke die Faszination hinter dem legendären Roller und seinen verschiedenen Baureihen.
Die ersten Prototypen des Goggo Rollers entstanden Anfang 1951. Der Produktionsbeginn war schon im Juli 1951, obwohl komplett neue Produktionseinrichtungen gebaut werden mussten.
Neben dem konventionellen Roller gab es eine Ausführung mit Beiwagen.
Im Dez. 1953 begann man auch mit dem Verkauf von Lastenrollern mit verschiedenen Aufbauten.
Insgesamt wurden 46.666 Goggo Roller von 1951-1956 produziert, davon 485 Lastenroller.
Die Preise lagen zwischen 1.370,– DM und 1.750,– DM für die normalen Ausführungen.
Auf zwei Rädern fing alles an – der Goggo Roller
Während einer Landmaschinen-Ausstellung 1949 in Verona wurde eine Idee geboren, mit der die Landmaschinenfabrik GLAS auf zunächst zwei Rädern 1951 in den Kraftfahrzeug-Markt startete. Der Erfolg der Motorroller in Italien war dem Juniorchef Andreas Glas aufgefallen und zurück in Deutschland wurde sofort die Entwicklung eines Motorrollers vorangetrieben. Nach kurzer Entwicklungszeit wurden bereits im Juli 1951 die ersten 98 Roller verkauft, die mit einem 125ccm Ilo-Zweitaktmotor und Dreiganggetriebe ausgestattet waren. Vom jüngsten Sohn Andreas Glas, den man "Goggi" rief, stammt der Name Goggo. So einfach war das damals.
mehr
Die damaligen Preise bewegten sich zwischen 1.355,-- DM und 1.700,-- DM je nach Motorisierung und Ausstattung. Insgesamt wurden knapp 47.000 Stück gebaut, in den Ausführungen der sogenannten 8 Zoll Version (erkennbar an der geradlinig verlaufenden Fronthaube samt Chromstoßstange) und der 10 Zoll Version (mit hochgezogener Haube).
Als Antrieb kamen ausschließlich Einbaumotoren von ILO aus Pinneberg zum Einsatz: 125 ccm mit 4,5/4,7/5,0 PS, 150 ccm mit 6,5/6,7 PS und als Maximalmotorisierung 200 ccm mit 9,5 PS. Letztere eignete sich besonders zum Betrieb eines Seitenwagens.