Der GLAS Isar war der erste Versuch der Firma GLAS, ein "normales" Auto zu bauen. Der Prototyp wurde auf der IAA im September 1957 vorgestellt. Er besaß noch Frontantrieb, was allerdings später verworfen wurde.
Am Anfang lautete die Bezeichnung noch "Großes Goggomobil". Erst im Herbst 1959 wurde zusammen mit dem Kombi die endgültige Bezeichnung "Isar" eingeführt. Im August kamen die ersten Modifikationen zum Tragen: Ab sofort gab es ein größeres Heckfenster, größere Heckleuchten, ein höheres Dach und doppelte Stoßstangen.
Gebaut wurde der Isar in der Zeit von 1958 bis 1965 insgesamt 86.943 mal, wovon 14.275 Fahrzeuge Kombis waren. Der überwiegende Teil der Fahrzeuge besaß den 700er Motor.
Die Preise lagen zwischen 4.330,- DM und 4.970,- DM.
Bereits drei Jahre nach dem Debut des Goggomobils präsentierte die Firma GLAS ein Aufsteigermodell: Das "Große Goggomobil".
Im Sommer 1958 begann der Serienbau. Unter dem Druck der Konkurrenz vielleicht etwas verfrüht, denn der positive Start wurde bald von Unzulänglichkeiten überschattet. Mancher Erstkäufer fühlte sich schnell als Testfahrer. Und auch wenn die Mängel großzügig vom Werk über die Händler abgearbeitet wurden, bekam der bis dato gute Ruf erste Risse.